Schamanismus
Was ist Schamanismus? Eine Einführung in die älteste Heilkunst der Welt
21. April 2026 · 7 Min. Lesezeit

Schamanismus ist keine Religion – er ist eine Praxis. Weltweit und über Jahrtausende haben Menschen in nahezu allen Kulturen Schamanen als Vermittler zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt gekannt. Der Schamane reist in andere Bewusstseinszustände, um Heilung und Weisheit zu bringen.
Kernelemente des Schamanismus
- Drei Welten: Unterwelt (Wurzeln, Ursprung), Mittelwelt (Alltag) und Oberwelt (Weisheit, Ahnen)
- Schamanische Reise: Bewusstes Wechseln in andere Realitätsebenen mittels Trommel oder Rassel
- Krafttiere: Tiergeistige Begleiter, die Schutz und Führung bieten
- Heilungsarbeit: Seelenteilrückholung, Kraftrückgabe, Energieheilung
- Natur als Lehrerin: Pflanzen, Tiere und Elemente als lebendige Wesen mit eigenem Geist
Moderner Neoschamanismus
Heute praktizieren viele Menschen schamanische Techniken außerhalb traditioneller Stammeskontexte – inspiriert von Michael Harner (Core Shamanism) oder Sandra Ingerman. Diese modernen Ansätze machen die Kernpraktiken zugänglich, ohne kulturelle Aneignung.
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