Meditation bei Angst: Übungen für mehr innere Sicherheit

Angst entsteht, wenn die Amygdala – das Alarmsystem des Gehirns – Gefahr signalisiert, ob real oder imaginiert. Meditation trainiert den präfrontalen Cortex und ermöglicht eine bewusstere Reaktion auf Angstimpulse.
Angst und Meditation: Was passiert im Gehirn?
Regelmäßige Praxis stärkt den präfrontalen Cortex. Bei Angst ist es wichtig, die Technik sorgfältig zu wählen. Manche Meditationsformen können Angst anfangs verstärken – beginne mit Erdungs- und Sicherheitsübungen.
Nenne: 5 Dinge, die du siehst – 4 Dinge, die du berühren kannst – 3 Dinge, die du hörst – 2 Dinge, die du riechst – 1 Ding, das du schmeckst. Diese Technik holt dich sofort aus dem Gedankenstrudel zurück in die Gegenwart.
3 Meditationsübungen bei Angst
1. Ankermeditation. Wähle einen körperlichen Anker – z.B. die Empfindung der Hände auf den Knien oder der Füße auf dem Boden. Wenn Angstgedanken auftauchen, kehre zum Anker zurück. Dieser einfache Wechsel unterbricht die Angst-Spirale.
2. Körpererdung. Stehe barfuß auf dem Boden. Spüre die Erde unter dir. Stelle dir vor, Wurzeln wachsen von deinen Fußsohlen nach unten. Du bist sicher. Du bist geerdet. Atme dabei tief und langsam.
3. Mitfühlender Zeuge sein. Statt Angst zu bekämpfen: Lege die Hand auf das Herz. Sage innerlich: „Ich sehe, dass du gerade Angst hast. Das ist okay. Du bist nicht allein.“ Selbstmitgefühl deaktiviert die Bedrohungsreaktion.
Meditieren mit Begleitung – auf Inspiratia
Geführte Meditationen für jeden Tag, jedes Niveau und jedes Thema.
Weitere Artikel zum Thema
Alle Buchempfehlungen ansehen →