Liebende-Güte-Meditation: Mitgefühl für dich und alle Wesen

Metta (Pali: Liebende Güte) ist eine der vier Brahmaviharas – den „göttlichen Verweilungsorten“ des buddhistischen Herzens. Die Liebende-Güte-Meditation kultiviert systematisch Wohlwollen: zuerst für dich selbst, dann für geliebte Menschen und schließlich alle Wesen.
Metta – die Meditation der universellen Liebe
Moderne Psychologie bestätigt die Wirksamkeit: Metta-Meditation erhöht nachweislich positive Emotionen, soziale Verbundenheit und Selbstmitgefühl – und reduziert Selbstkritik, Depressionen und Angst.
Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein.
Möge ich in Sicherheit leben.
Möge ich mit Leichtigkeit leben.
Diese vier Phrasen werden für jede Person oder Gruppe wiederholt.
Liebende-Güte-Meditation praktizieren
1. Beginne bei dir selbst. Das ist für viele das Schwierigste. Sitze still, schließe die Augen. Stelle dir dein Gesicht vor. Spreche innerlich: „Möge ich glücklich sein. Möge ich gesund sein. Möge ich in Frieden leben.“ Spüre, was sich zeigt.
2. Erweitere auf geliebte Menschen. Denke an Menschen, die du liebst. Sende ihnen die gleichen Wünsche. Spüre die Wärme im Herz.
3. Neutrale Personen. Jemand, dem du begegnet bist – der Postbote, eine Kollegin. Diese Übung dehnt das Mitgefühl über persönliche Zuneigung hinaus.
4. Schwierige Menschen und alle Wesen. Fortgeschrittener Schritt: Wünsche auch jemandem Gutes, mit dem du Konflikte hast. Abschluss: Alle Wesen in allen Richtungen einschließen.
Meditieren mit Begleitung – auf Inspiratia
Geführte Meditationen für jeden Tag, jedes Niveau und jedes Thema.
Weitere Artikel zum Thema
Alle Buchempfehlungen ansehen →